Orangerie

Rennweg 6
1030 Wien

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Mittwoch 10 bis 21 Uhr
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Die Orangerie
Die Orangerie - ursprünglich ein Wintergarten für Orangenbäume - beherbergt seit 2007 eine moderne Ausstellungshalle.
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Die Orangerie präsentiert Retrospektiven zu heimischen Künstlern und andere Sonderausstellungen.
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Gironcoli: Context

Von 12.07.2013 bis 27.10.2013
Ausstellungsansicht, 2013, Foto: © Gregor Titze, Belvedere, Wien
Eröffnung, 2013, © Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht, 2013, © Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht, 2013, © Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht, 2013, © Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht, 2013, © Belvedere, Wien
Francis Bacon, Study for Portrait of Henrietta Moraes, 1964, Privatsammlung © The Estate of Francis Bacon / © VBK, Wien, 2013
Bruno Gironcoli, Figur auf einem Punkt stehend (Stimmungsmacher), 1965-66, © Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum © Leihgabe der Artothek des Bundes
Joseph Beuys, Eurasienstab, 1968/69, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: © Stiftung Museum Kunstpalast - Manos Meisen - ARTOTHEK, © VG Bild Kunst, Bonn / © VBK, Wien, 2013

Ausstellungsort: Orangerie

Gironcoli: Context
Andre | Bacon | Barney | Beuys | Bourgeois | Brus | Klauke | Nauman | Schwarzkogler | West


Mit Gironcoli: Context präsentiert das Belvedere im Sommer 2013 eine Ausstellung zum großen österreichischen Bildhauer Bruno Gironcoli, die dessen Arbeiten erstmals in ein Netzwerk von Beziehungen zu bedeutenden modernen bis zeitgenössischen Positionen setzt und so das Werk eines der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Skulptur würdigt. Drei Jahre nach dessen Tod und 16 Jahre nach der letzten großen Personale im Wiener MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst (1997) hat sich das Belvedere eine Neubewertung von Gironcolis Schaffen durch eine Ausstellung zur Aufgabe gemacht, die das Frühwerk des Künstlers umfassend veranschaulicht und ihn mit prominenten Vertretern der internationalen wie der heimischen zeitgenössischen Kunst präsentiert. Erstmals wird der Ausnahmekünstler als Teil der internationalen Bewegung gezeigt, die ab den 1960er-Jahren die Kunst neu definierte, indem sie traditionelle Gattungen durch Grenzüberschreitungen aufbrach und bis dahin gültige Normen infrage stellte. Darüber hinaus beleuchtet die Ausstellung einen für die Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre wesentlichen Themenkreis – die Entgrenzung des Mediums Skulptur hin zu neuen Medien wie Fotografie, Film und Performance.
 
Präsentiert werden herausragende Arbeiten Gironcolis aus den Jahren 1962 bis 1982: Auf der Suche nach einem zeitgemäßen menschlichen Abbild experimentierte der Künstler in seinem Frühwerk mit neuen industriellen Werkstoffen und formulierte seinen Kunst- und Skulpturenbegriff, der sich von den frühen Drahtplastiken über die Polyesterobjekte hin zu den Environments entwickelte. Parallel dazu fand eine intensive Beschäftigung mit dem zeitgenössischen Kunstgeschehen statt. Gironcoli konzentrierte sich in seinen Arbeiten auf wenige Themen. Lediglich in ihrer Gewichtung und im Zusammenspiel verschieden, waren dies die Konstanten Verletzung – Folter, Angst – Sexualität, Ritual – Obsession, Fetisch – Geschlecht, Vater – Mutter – Kind.
 
Die Kontextualisierung ausgewählter Arbeiten Gironcolis mit Werken anderer heimischer wie internationaler Hauptvertreter der dreidimensionalen und installativen Kunst der letzten Jahrzehnte bildet den Ansatzpunkt der Ausstellung. Ziel ist, den in seiner künstlerischen Praxis so singulär wie rätselhaft erscheinenden Bildhauer in seiner allgemeinen kunsthistorischen Bedeutung zu erfassen. Verbindungen sowohl von den frühen Rauminstallationen Gironcolis als auch von seinen altarähnlichen, in kryptischen Symbolen auswuchernden Monumentalskulpturen werden zu ausgewählten Werken dieser Künstler hergestellt, die Gironcoli selbst und seine herausragende Stellung auch im internationalen Umfeld erhellen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Präsentation von drei groß dimensionierten Güssen aus den Jahren 1984 bis 2003 im Kammergarten, die den Bogen der Kontextualisierung weiterspannen. Sie beschäftigen sich mit dem klassischen Bildhauerthema der sitzenden Figur; bei Gironcoli der sogenannte Murphy, inspiriert von der gleichnamigen Figur Samuel Becketts. Die Skulpturen werden in ein Spannungsverhältnis zur barocken Formensprache der Belvedere Architektur und des Gartens gesetzt, das die formale und thematische Parallelenbildung im Außenraum um eine weitere Vergleichsmöglichkeit ergänzt.

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