Werner Reiterer (*1964 in Graz) arbeitet in verschiedenen Medien. Es gelingt ihm, mit konspirativen Methoden skulpturale Komponenten in den Raum zu implantieren, die durch eine konsequente künstlerische Verschiebung tradierter Parameter ungeahnte Eindrücke hinterlassen. Die Intervention Breath fordert das Publikum auf, sich über soziokulturell erlernte Verhaltensregeln aktiv hinwegzusetzen. Die interaktive Installation fungiert laut Reiterer als „skulpturaler Katalysator“, der das Publikum wie auch das Museum als Institution und Architektur im wahrsten Sinn des Wortes zu „erhellen“ vermag. Folgen die Besucher der Handlungsanweisung des Künstlers, so laut wie möglich zu schreien, erwacht der Marmorsaal des Oberen Belvedere mit einer eindrucksvollen Licht- und Toninstallation aus seiner barocken Ruhe.
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Yell as loud as you can! Schreien im Museum? Geht nicht? Geht doch: Bei einem Champagner-Happening schrien sich unsere Facebook-Fans die Seele aus dem Leib.
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