experimentelle literatur – konkrete poesie – kombinatorische
konzeptuelle dichtung – methodische dichtung – experimente
Gäste: Friedrich Achleitner, Brigitta Falkner, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Friederike Mayröcker und Gerhard Rühm.
Moderation: Gerhard Jaschke, Grazer AutorInnenversammlung
„Durch die Methoden der Destruktion und Reduktion deckt die experimentelle Literatur einen desolaten Sprachzustand von öffentlichem Ausmaß auf und widerspricht ihm, indem sie in einer Sprache redet, die der direkten Kommunikation nicht dient.“ (Nicolaus Einhorn)
„In der konkreten Poesie wird das Gedachte mit dem Sein der Dinge in eins gesetzt.“ (Heinz Gappmayr)
„Der weiteste Begriff, den man von konkreter Poesie bilden könnte, so meine ich, besteht darin, daß man deren Tendenzen nicht nur als neue Sprechweise erkennt, sondern ebenso als eine neue Weise, sich sprachlich in dieser Welt zu orientieren.“ (Helmut Heißenbüttel)
„wer den hierarchischen zustand unserer sprache verstanden hat, der kann...gar nicht mehr drauflos fabulieren oder naiv-poetisch revolutionieren wollen.“ (chris bezzel)
„Die Hauptfunktion experimenteller Kunst besteht darin, eindimensionale Denk- und Sprachformen aufzusprengen und die Vieldimensionalität konkreter Wirklichkeit zu zeigen.“ (Gisela Dischner)
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