Oberes Belvedere

Prinz-Eugen-Straße 27
1030 Wien

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
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Das Schloss
Das im 18. Jahrhundert von Prinz Eugen erbaute Obere Belvedere ist seit 1781 Gemäldegalerie.
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Ausstellungen
Das Obere Belvedere beherbergt die Dauerausstellung mit der weltweit größten Klimt-Gemäldesammlung.
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Schlosskapelle

Oberes Belvedere, Schlosskapelle © Eva Würdinger
Carlo Innocenzo Carlone, Deckenfresko der Schlosskapelle des Belvedere © Eva Würdinger
Oberes Belvedere, Schlosskapelle © Eva Würdinger

Die achteckige Schlosskapelle im südöstlichen Eckrisalit des Oberen Belvedere zählt zu den glanzvollen Höhepunkten des Gebäudes. Die Zweigeschossigkeit des zentralen Raumes folgt den Regeln aristokratischer Schemata, welche als Spiegel der gesellschaftlichen Rangabstufung zu lesen sind: Im Erdgeschoss versammelten sich die Palastangestellten, die Empore im Piano Nobile hingegen war ausschließlich dem Bauherrn vorbehalten. Anhand einer Ansicht Salomon Kleiners aus den 1730er-Jahren lässt sich erkennen, dass die Kapelle weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten geblieben ist. Acht Hermenpilaster in den Ecken gliedern den steil proportionierten Innenraum, der von großzügigen Rechteckfenstern beleuchtet wird. Mit rotbraunem Stuckmarmor, vergoldetem Stuck und freskierter Decke folgt er demselben Dekorationstyp wie die beiden Marmorsäle. Von hoher Qualität ist das Altarblatt mit der Darstellung der Auferstehung Christi. Francesco Solimena, einer der bedeutendsten Vertreter des neapolitanischen Barock, hatte es ab 1720 im Auftrag des Prinzen Eugen in Angriff genommen, infolge seiner langwierigen Arbeitsweise aber erst zehn Jahre später vollendet. Ebenfalls dem Altar zugehörig sind schließlich zwei überlebensgroße Statuen der Apostel Johannes und Petrus, die als Wächterfiguren das Ensemble komplettieren. Aus Mangel an Vergleichsmaterial konnte bis heute nicht geklärt werden, ob es sich bei den Aposteln um eigenhändige Arbeiten des Genueser Bildhauers Domenico Parodi handelt oder um Beiträge seiner Gehilfen. Den oberen Abschluss des Prunkraumes bildet ein Fresko Carlo Innocenzo Carlones, das die Heilige Dreifaltigkeit vor einem Himmelsausblick zum Thema hat.

Heilige Messe: jeden Sonntag um 12 Uhr

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