21er Haus

Arsenalstraße 1
1030 Wien
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The Art of ReCreation

Ein Pavillon für Freizeit und Architektur - von 21.06.2014 bis 28.09.2014
The Art of ReCreation, Installationsansicht
© Foto: Pez Hejduk, Belvedere, Wien
The Art of ReCreation, Installationsansicht
© Foto: Pez Hejduk, Belvedere, Wien
The Art of ReCreation, Installationsansicht
© Belvedere, Wien
The Art of ReCreation, Ansicht vom Aufbau des Pavillon
© Belvedere, Wien
The Art of ReCreation, Pavillon, 2014
© TU Wien
The Art of ReCreation, Materialstudie zum Pavillon, 2014
(c) TU Wien

Ausstellungsort: 21er Haus

The Art of ReCreation
Ein Pavillon für Freizeit und Architektur

GEWINNSPIEL
It’s Selfie-Time - Ferien mit Architekturtheorie im 21er Haus!

Der Tiefhof vor dem Museum des 21er Haus ist Schauplatz einer ungewöhnlichen Architekturpräsentation. Ein Pavillon aus filigran wirkenden gedrehten Aluminiumstäben schraubt sich dort aus der Tiefe in die Höhe und empfängt den Betrachter am Eingang des Museums.

Die Konstruktion des Pavillons entstand als StudentInnenprojekt am Lehrstuhl für Architekturtheorie unter der Leitung von soma architecture. Kristina Schinegger (soma) und Stefan Rutzinger (soma) hatten die konzeptionelle Basis dieser experimentellen Bauweise geliefert, die auf der Analyse unterschiedlicher Materialien und deren statischen Eigenschaften als tragende Strukturen basiert. Mit seiner operativen Formlosigkeit erweitert der Entwurf aus Aluminium die Vorstellung von temporärer Präsentation und ist begehbare Skulptur und Ausstellungsarchitektur zugleich, da der Pavillon als Display für 21 innovative Architekturprojekte aus Österreich und Schweden dient. Die von Dörte Kuhlmann, der Leiterin der Abteilung Architekturtheorie an der TU Wien, und den KuratorInnen der TU Wien ausgesuchten Projekte machen deutlich, wie sich die Architektur durch die heutige Freizeitkultur tief greifend verändert. Entstanden ist so ein weiterer Ort des Aufenthaltes im Außenraum des Museums, der die Besucher zu entspannter Benutzung und Erkundung einlädt.

Die architektonische Intervention knüpft an eine Tradition an, die dem 21er Haus durch seine Geschichte eingeschrieben ist. Wurde das Gebäude ja ursprünglich ebenfalls als temporärer Ausstellungsraum für die Weltausstellung in Brüssel 1958 konzipiert. Für den avantgardistischen und technisch innovativen Entwurf erhielt der Architekt Karl Schwanzer damals den Grand Prix d’Architecture. Der Wertschätzung von zukunftsweisender Architektur ist es zu verdanken, dass der Expo-Pavillon nach Österreich überführt und dort seit 1962 als zeitgenössisches Museum genutzt wird. In diesem Zusammenhang versteht sich das 21er Haus auch weiterhin als Ort für vordenkerische Vorhaben.

 

Eine Kooperation des 21er Haus mit der TU Wien, soma architecture und der Schwedischen Botschaft in Wien
Unterstützt von WKÖ, der Schwedischen Botschaft in Wien, sowie Bollinger Grohmann Schneider

Zu Pavillon und Ausstellung erscheint eine Publikation, die sich den angesprochenen Themen detaillierter widmet.

Kuratoren
Harald Krejci (21er Haus), Dörte Kuhlmann, Mathias Mitteregger, Oliver Schürer, Ana-Maria Simionovici

Leitung Entwerfen und Pavillon
Stefan Rutzinger (soma), Kristina Schinegger (soma), Christoph Müller

Projektpartner
soma architecture, TU Wien, Schwedische Botschaft Wien, 21er Haus, departure, experimonde, WKÖ, Bollinger Grohmann Schneider

         

 

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