Das Museum

Das Belvedere in Wien ist eines der führenden Museen weltweit. Die berühmte Kunstsammlung umfasst Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. An drei Standorten wird österreichische Kunst im internationalen Kontext präsentiert. Höhepunkte sind die weltweit größte Gustav-Klimt-Gemälde-Sammlung sowie prominente Werke des Wiener Biedermeier, des österreichischen Barock, der Epoche Wien um 1900 und des französischen Impressionismus. Zentrale Aufgaben der Institution sind Ausstellen, Forschen, Sammeln, Vermitteln und Bewahren. Die ständige Weiterentwicklung und Digitalisierung in allen Bereichen sichert den Stellenwert des Belvedere als herausragendes Museum auch in Zukunft.

Obere Belvedere
Foto: Ouriel Morgensztern, © Belvedere, Wien

Wer wir sind. Was wir wollen. Was wir tun.

Belvedere: A museum that matters

Bewahrung des Erbes und Lust am Aufbruch zu Neuem.

Das Belvedere ist Weltkulturerbe, Barockjuwel und Ort des österreichischen Staatsvertrags. Eines der ältesten Museen der Welt und gleichzeitig Schauplatz der zeitgenössischen Kunst. Als eine der größten Kultureinrichtungen des Landes und Wahrzeichen Österreichs stehen wir vor der Herausforderung, uns im Spannungsfeld von kulturellem, wissenschaftlichem Anspruch, Bindung der lokalen Bevölkerung und Tourismus zu entwickeln. Mit dem Auftrag zur Bewahrung und der Lust am Aufbruch zu Neuem. Als Vermittler der Geschichte und als unbequemer Fragensteller an die Gegenwart. Als Kultur-Ort des Landes von internationalem Rang und im transnationalen digitalen Raum.

 

Das Belvedere ist ein Museum, das betrifft, ein Museum von Belang.

A museum that matters. Ein Museum von Belang ist in den Köpfen und Herzen der Menschen präsent. Es ist ein Orientierungspunkt in einer unübersichtlichen Gegenwart. Es gibt Halt als historische Konstante, als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist unabhängig. Es versteht sich als lernende und lehrende Organisation. Ein Museum von Belang zeigt Haltung in Fragen der Zeit und der Gesellschaftspolitik. Es erhebt seine Stimme für die Kunst und ihr demokratisierendes Potenzial. Es übernimmt Verantwortung in der ökologischen Sorge um den Planeten. Sein Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft fördert soziale Gerechtigkeit. Seine Haltung gibt Beispiel, seine Stimme wird gehört.

Kunst ist für alle.

Kultur ist kein Luxus für eine vermeintliche Elite, sondern Grundlage einer freien Gesellschaft. Unsere Ausstellungen, Bildungsprogramme, Veranstaltungen und digitalen Angebote richten sich an jede_n, an eine breite, diverse Öffentlichkeit. Mit lebensnahen Themen und aktuellen Fragestellungen kommunizieren wir glaubwürdig, verständlich und dialogorientiert. Für unsere Besucher_innen eröffnen sich neue Sichtweisen und Handlungsspielräume. Sie verlassen das Museum reicher, als sie es betreten haben.

 

Das Belvedere ist ein Ort der Begegnung.

Wir sind neugierig auf die Wirkung unserer Arbeit und lernen von Besucher_innen und unterschiedlichen Communitys. Wir schaffen einen Rahmen für die Begegnung von Menschen. Die Diversität der Bevölkerung und die Internationalität der Besucher_innen spiegeln sich in Ausstellungen, Themen und Programmen sowie im Belvedere-Team, in dem uns die gleiche Wertschätzung für alle Tätigkeiten leitet.

 

Kunst, Forschung und Bildung sind unsere Kernaufgaben.

Die Sammlung ist der Nukleus unserer Arbeit. Unsere Aufgabe ist die Übersetzung historischer Kunst in die Gegenwart, indem wir jedes Kunstwerk als Ausdruck wacher, gestaltender Zeitgenossenschaft erkennen und vermitteln. Die Kollaboration mit zeitgenössischen Künstler_innen ist geprägt von Respekt und Anerkennung und unserer Verpflichtung, deren Werk bestmöglich zu vermitteln. Als Wissenschaftler_innen agieren wir in Netzwerken. Wir teilen unser Wissen, stellen Forschungsergebnisse offen zur Diskussion und lernen aus dem Austausch.

 

Inhalt 4

 

Nachhaltigkeitskonzept

Foto: Eva Würdinger / Belvedere, Wien

Belvedere: a museum that cares for sustainability matters

Das Belvedere berücksichtigt in seinem Wirken die vier Säulen der Nachhaltigkeit – ökologische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verantwortung.

Grundlagen des nachhaltigen Handelns sind die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UNO, die Agenda 2030 der Bundesregierung und die Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens.

Unser Ziel ist eine deutliche Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Im Bereich CO2-Kompensation unterstützen wir geprüfte Projekte von hohem ökologischem und sozialem Nutzen. Bevorzugt kooperieren wir mit lokalen Initiativen.

In den Bereichen ökologische und soziale Verantwortung setzen wir auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen: Wir fördern den Einsatz von ökologisch und fair produzierten Produkten. Das Prinzip Re-Use hat Priorität vor jeder Entsorgung; das umfasst die Spende überflüssiger Materialien an karitative Einrichtungen und die Reparatur von Geräten durch Unternehmen mit ökosozialem Ansatz.

Wirtschaftlich verantwortliches Handeln stellen wir durch Beschaffungsprozesse sicher, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Diese folgen dem Bestbieterprinzip, das ökologische und soziale Faktoren berücksichtigt. Bei der Auswahl unserer Lieferant_innen achten wir auf soziale und ökologische Standards.

Als zertifizierter Veranstaltungsort für „Green Events“ garantieren wir Feiern und Veranstaltungen von höchster Qualität mit nachhaltigen Produkten und ökologischer Verantwortung.

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wir im Rahmen der Kunstvermittlung durch die Anregung von Diskursen zu nachhaltigem Handeln.

Das Belvedere – ein Museum, das bewegt – leistet mit seinen Besucher_innen und seinen Mitarbeiter_innen einen wertvollen Beitrag zu einer ökologisch gesicherten und lebenswerten Welt.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

Geschichte

Architektur

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