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19.00 - 22.00
GEMEINSAME WAGNISSE

1968/2018 – Where has all the Spirit gone?

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe markiert Chris Markers epischer Montage-Essay Le Fond de l’'air est rouge (Rot ist die blaue Luft, F 1977/93). Dieses Hauptwerk des europäischen Kinos über Aufstieg und Fall der politischen Linken von 1966 bis 1977 ruft die globale Dimension des langen 1968 ins Bewusstsein. Nach dem Scheitern der emanzipatorischen Bewegungen war Marker bildgewaltig, poetisch, solidarisch, aber auch ironisch ihren Überresten, einem „roten Lüftchen“ auf der Spur. Diesen Faden nimmt das Programm auf und versammelt lokale und transnationale Perspektiven von Zeitzeug_innen und Nachgeborenen in Vorträgen, Dialogen und Gesprächsrunden. Unter dem Titel 1968/2018 – Where has all the Spirit gone? wird gleichermaßen danach gefragt, wo der gesellschaftsverändernde Geist geblieben ist und welche Formen der Aktualisierung entworfen werden können. Eine filmische Antwort gibt mit Spell Reel (D/P 2017) etwa die portugiesische Künstlerin Filipa César, die das Arbeiten mit der Geschichte des Befreiungskampfes in Guinea-Bissau als transformative Praxis in der Gegenwart begreift.

Begrüßung Stella Rollig (Generaldirektorin Belvedere und Belvedere 21)
Zur Veranstaltungsreihe Luisa Ziaja (Kuratorin)

Filmvorführung Chris Marker, Le Fond de l’air est rouge, F 1977/1993,
Erster Teil: Les Mains fragiles, 89 Minuten, engl. F.

Einleitung Vrääth Öhner (Film- und Medienwissenschaftler, Senior Scientist, Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft Wien)

#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
14.00 - 21.00
GEMEINSAME WAGNISSE

1968/2018 – Where has all the Spirit gone?

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe markiert Chris Markers epischer Montage-Essay Le Fond de l’'air est rouge (Rot ist die blaue Luft, F 1977/93). Dieses Hauptwerk des europäischen Kinos über Aufstieg und Fall der politischen Linken von 1966 bis 1977 ruft die globale Dimension des langen 1968 ins Bewusstsein. Nach dem Scheitern der emanzipatorischen Bewegungen war Marker bildgewaltig, poetisch, solidarisch, aber auch ironisch ihren Überresten, einem „roten Lüftchen“ auf der Spur. Diesen Faden nimmt das Programm auf und versammelt lokale und transnationale Perspektiven von Zeitzeug_innen und Nachgeborenen in Vorträgen, Dialogen und Gesprächsrunden. Unter dem Titel 1968/2018 – Where has all the Spirit gone? wird gleichermaßen danach gefragt, wo der gesellschaftsverändernde Geist geblieben ist und welche Formen der Aktualisierung entworfen werden können. Eine filmische Antwort gibt mit Spell Reel (D/P 2017) etwa die portugiesische Künstlerin Filipa César, die das Arbeiten mit der Geschichte des Befreiungskampfes in Guinea-Bissau als transformative Praxis in der Gegenwart begreift.

14.00 – 16.00
Begrüßung und Einführung Luisa Ziaja (Kuratorin) und Claudia Slanar (Kuratorin Blickle Kino und Videoarchiv)
Filmvorführung Chris Marker, Le Fond de l’air est rouge, F 1977/1993, Zweiter Teil: Les Mains coupées, 92 Minuten, engl. F.
16.00 – 18.30
Vorträge und Gespräche von und mit Jens Kastner (Kunsthistoriker, Soziologe, Akademie der bildenden Künste Wien), Maja & Reuben Fowkes (Direktor_innen, Translocal Institute for Contemporary Art, London/Budapest) und Kerstin von Gabain (Künstlerin, Wien)
19.00 – 21.00
Roundtable mit Alexander Horwath (Publizist, Filmkritiker, Wien), Wolfgang Kos (Journalist, Historiker, Autor, Wien), Maria Mesner (Historikerin, stv. Institutsleiterin des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien; Leiterin des Kreisky-Archivs), Robert Misik (Journalist, Autor, Wien), Stella Rollig (Belvedere, Wien), Marlene Streeruwitz (Autorin, Regisseurin, Wien/London/New York) moderiert von Sibylle Hamann (Journalistin, Autorin, Wien)

#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
15.00 - 18.00
GEMEINSAME WAGNISSE

1968/2018 – Where has all the Spirit gone?

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe markiert Chris Markers epischer Montage-Essay Le Fond de l’'air est rouge (Rot ist die blaue Luft, F 1977/93). Dieses Hauptwerk des europäischen Kinos über Aufstieg und Fall der politischen Linken von 1966 bis 1977 ruft die globale Dimension des langen 1968 ins Bewusstsein. Nach dem Scheitern der emanzipatorischen Bewegungen war Marker bildgewaltig, poetisch, solidarisch, aber auch ironisch ihren Überresten, einem „roten Lüftchen“ auf der Spur. Diesen Faden nimmt das Programm auf und versammelt lokale und transnationale Perspektiven von Zeitzeug_innen und Nachgeborenen in Vorträgen, Dialogen und Gesprächsrunden. Unter dem Titel 1968/2018 – Where has all the Spirit gone? wird gleichermaßen danach gefragt, wo der gesellschaftsverändernde Geist geblieben ist und welche Formen der Aktualisierung entworfen werden können. Eine filmische Antwort gibt mit Spell Reel (D/P 2017) etwa die portugiesische Künstlerin Filipa César, die das Arbeiten mit der Geschichte des Befreiungskampfes in Guinea-Bissau als transformative Praxis in der Gegenwart begreift.

Begrüßung und Einführung Luisa Ziaja (Kuratorin) und Claudia Slanar (Kuratorin Blickle Kino und Videoarchiv)

Filmvorführung Filipa César, Spell Reel, D/P 2017, 96 min, OmeU (Österreichpremiere)

Im Anschluss Filipa César im Gespräch mit Claudia Slanar und Luisa Ziaja.


#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
19.00 - 21.00
GEMEINSAME WAGNISSE

1968/2018 – Where has all the Spirit gone?

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe Gemeinsame Wagnisse, die sich im Laufe des Jahres 2018 der Relevanz von 1968 in der Gegenwart widmet, versammeln wir lokale und transnationale Perspektiven auf die Ereignisse rund um das lange 1968. Dabei soll weder naiv noch zynisch danach gefragt werden, wo der gesellschaftsverändernde Geist von 1968 geblieben ist und wie er heute zu entwerfen wäre.

Einführung von Claudia Slanar (Kuratorin Blickle Kino und Videoarchiv)

Kurzfilmprogramm
Lisl Ponger, Passagen, AT 1996, 12 min, OmeU
Rafal Morusiewicz, Uprooting Ghosts: A Queer “Fantasia on National Themes”, AT/PL 2017, 44 min, OmeU
Farah Kassem, Cleaning Schaerbeek, Libanon/B 2017, 19 min., OmeU

Im Anschluss Farah Kassem (Filmemacherin, Brüssel/Beirut) und Rafał Morusiewicz (Künstler, Filmwissenschaftler, Wien/Warschau) im Gespräch mit Claudia Slanar.

#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
11.00 - 21.30
GEMEINSAME WAGNISSE

After Audience. Eine Konferenz des eipcp im Rahmen des Projekts Midstream

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Mit Manuel Borja-Villel (Museo Reina Sofía, Madrid), Christoph Brunner (Universität Lüneburg), Boris Buden (eipcp permanent fellow), Lucie Kolb (Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel), Solvita Krese (Latvian Centre for Contemporary Art Riga), Brigitta Kuster (Humboldt-Universität Berlin), Isabell Lorey (Universität Kassel), Kelly Mulvaney (University of Chicago), Stefan Nowotny (Goldsmiths, University of London), Gerald Raunig (Zürcher Hochschule der Künste), Stella Rollig (Belvedere, Wien), Ruth Sonderegger (Akademie der bildenden Künste Wien)

Moderation: Monika Mokre (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Luisa Ziaja (Belvedere, Wien)

Um und nach 1968 wurde Kunst als wesentlicher Teil des Lebens verstanden, an dem alle teilhaben können. Später wurde das Mitmachen des Publikums zum Prinzip und die Selbstaktivierung zur Pflicht. Das neoliberale Bestreben immer neue Publika zu „erschließen“, führte zum Schlagwort audience development in der Kulturpolitik. Nach der Lüneburger Konferenz „Publicum“, die 2005 Fragen der Rezeption vor allem durch das Prisma von Öffentlichkeitstheorien las, versucht das eipcp (European Institute for Progressive Cultural Policies) ein weiteres Mal, die Entwicklung von Praxis und Begriff des Publikums zu hinterfragen. Was ist in Zeiten des Imperativs der Partizipation aus der Figur des Publikums geworden? Wie können wir an die Narrative und Praxen um 1968 anschließen, die nicht zuletzt feministisch, antikolonial und antikapitalistisch waren?

11.00 – 11.15
Begrüßung und Einführung

11.15 – 12.30
After Audience
Manuel Borja-Villel / Stella Rollig

12.45 – 14.00
After Experience
Boris Buden / Solvita Krese

14.15 – 15.30
After Resistance
Christoph Brunner / Kelly Mulvaney

15.30 – 16.15
Pause

16.15 – 17.30
After Production (of Your Own Satisfaction)
Brigitta Kuster / Stefan Nowotny

17:45 – 19.00
After Representation Before Study
Isabell Lorey / Ruth Sonderegger

19:00 – 20.00
Buffet

20.00 – 21.30
After e-flux
Lucie Kolb / Gerald Raunig

Die Konferenz ist in deutscher und englischer Sprache. Simultanübersetzung: Herwig Bauer, Alexander Zigo.

#JointVentures21



Eine Veranstaltung des eipcp im Rahmen von Midstream in Kooperation mit Belvedere 21. Midstream ist ein gemeinsames Projekt von eipcp (Wien), LCCA - Latvian Centre for Contemporary Art (Riga) und Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Madrid).
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
18.00 - 21.00
Ausgebucht
GEMEINSAME WAGNISSE

Alexander Kluge: Die Kenntnis der Notausgänge ist das schönste Welttheater

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Texte und Filme von und mit Alexander Kluge

Ausgehend von seiner multimedialen Ausstellung Pluriversum. Die poetische Kraft der Theorie (6. Juni bis 30. September 2018) richtet Alexander Kluge im Belvedere 21 mit seinen Gästen eine Denk- und Poesiewerkstatt ein. Am 6. Juli wird Alexander Kluge mit Texten und Filmen ein Sonderprogramm mit dem Titel Die Kenntnis der Notausgänge ist das schönste Welttheater gestalten. Es bereitet die Werkstatt am 7. Juli vor, in der Theorie, Poetik und Praxis auf dynamische Weise verschränkt werden. Die Veranstaltungen finden im Blickle Kino und weiteren Räumen des Belvedere 21 statt. Von und mit Alexander Kluge und (Überraschungs-)Gästen.

#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
11.00 - 18.00
Ausgebucht
GEMEINSAME WAGNISSE

Alexander Kluge: Theory like swimming in the storm

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Eine Denk- und Poesiewerkstatt mit Alexander Kluge und Gästen
 
Ausgehend von seiner multimedialen Ausstellung Pluriversum. Die poetische Kraft der Theorie (6. Juni bis 30. September 2018) richtet Alexander Kluge im Belvedere 21 mit seinen Gästen eine Denk- und Poesiewerkstatt ein. Am 7. Juli sollen in dieser Werkstatt Theorie, Poetik und Praxis auf dynamische Weise verschränkt werden. Die Veranstaltung finden im Blickle Kino und weiteren Räumen des Belvedere 21 statt.

Außer Alexander Kluge nehmen u.a. teil: Rainer Bellenbaum (Medienwissenschaftler, Film- und Kunstkritiker, Berlin / Wien), Christian Schulte (Kulturwissenschaftler, Forschungsstelle Alexander Kluge, Universität Wien), Sir Henry (Musiker, Komponist, Schauspieler, Berlin), Ann Cotten (Schriftstellerin, Übersetzerin, Berlin/Wien), Michael Loebenstein (Autor, Kurator, Direktor Österreichisches Filmmuseum Wien), Brigadier Dr. Wolfgang Peischel (Chefredakteur ÖMZ Österreichische Militärische Zeitschrift, Wien), Mischa Kuball (Künstler, Düsseldorf) sowie weitere Überraschungsgäste. Sarah Morris (Künstlerin, Filmemacherin, New York) wird live zugeschaltet sein.

#Pluriversum21
#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze Anmeldung erbeten.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
19.00 - 22.00
GEMEINSAME WAGNISSE

Reinventing Utopian Thinking

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Filmvorführung
Pere Portabella, General Report on Some Interesting Questions for a Public Screening (Informe general sobre algunas cuestiones de interés para una proyección pública), ES 1976, 154 Min., OF (Spanisch, Katalanisch, Baskisch) mit engl. UT

Regie: Pere Portabella, Drehbuch: Pere Portabella, Carles Santos, Octavia Pellisa, Kamera: Manel Esteban, Musik: Carles Santos, Ton: Alberto Escobedo, Pere Joan Ventura, Javier Celayuandi, Produktion: Films 59

Einführung
Dominik Kamalzadeh (Filmkritiker, Publizist, Wien)

Informe general sobre algunas cuestiones de interés para una proyección pública (dt. Allgemeiner Bericht über einige interessante Fragen für eine öffentliche Vorführung) ist ein wichtiger Film, um die politischen und sozialen Prozesse im Übergang von der Diktatur zur Demokratie in Spanien zu verstehen. Mit der im Titel erwähnten Absicht, sich für öffentliche Zwecke zu informieren, erforschte Pere Portabella mögliche Strategien zur Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit. Um dies zu tun, versetzte sich der Filmemacher in den vordemokratischen Geist jener Akteure, die Spaniens Übergang zur Demokratie konzipierten und prägten und zu denen auch er selbst durch seine aktive Teilnahme an der katalanischen politischen Partei PSUC gehörte. Er produzierte keine Dokumentation mit den für dieses Genre typischen Techniken und Strategien, sondern vielmehr ein "fiktionales Dokument". So fordert Portabella die Konventionen des Mediums durch eine Montage heraus, in der er selbst gefilmtes Material mit Bildern von Anti-Franco-Demonstrationen, Fragmenten anderer spanischer Filme, Rekonstruktionen historischer Ereignisse, usw. kombiniert. Von besonderer Bedeutung in diesem dichten filmischen Gefüge ist einerseits die Aufnahme von Schlüsselorten in der Geschichte des Francoismus, wie des Palacio del Pardo oder des verlassenen Parlaments von Katalonien und andererseits, eine Reihe von geheimen Interviews mit Schlüsselfiguren dieser Periode, wie etwa Felipe González und Santiago Carrillo, wie auch anderen Vertretern politischer und Arbeiterorganisationen, von denen damals viele noch illegal waren. (Lola Hinojosa)

Dieser Film konstituiert die Synthese von Portabellas offen politischen klandestinen Filmen und seiner Umgebung. In den Monaten nach dem Tod von General Franco gedreht, handelt es sich um einen „dokumentarischen“ Film, der mit den Techniken eines Spielfilms umgesetzt wurde. Als kohärente Setzung in einer Filmografie, die die Grenzen der filmischen Repräsentation auszuloten beabsichtigt, handelt Informé General von der zukünftigen politischen Repräsentation in der spanischen Transition, mit einer klaren demokratischen Bestimmung, die von ihrer praktisch 30-jährigen Unsichtbarkeit konterkariert wird. Wichtige politische Persönlichkeiten wie der ehemalige spanische Präsident Felipe Gonzalez oder der Führer der kommunistischen Partei, Santiago Carrillo, nehmen an einigen der Diskussionen im Film teil. Die Redner befassen sich mit einer einzigen Frage: Wie wandelt man eine Diktatur zu einer Demokratie? (Produktionsmitteilung)


#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung erforderlich.


Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
19.00 - 21.00
GEMEINSAME WAGNISSE

Reinventing Utopian Thinking

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Performance

Was Utopie ist. Elektro-philosophische Odyssee

Eine künstlerische Evaluierung utopischen Denkens als „Lokomotive der Geschichte“; inszeniert von Ben G. Fodor und Dorothee Frank auf den Wellen der pulsierenden, charismatischen Sounds des Bukarester Klangbastlers Sillyconductor.

Mit Gerti Drassl (Schauspielerin, Wien), Ben G. Fodor (Künstler, Wien), Petra Schaper Rinkel (Politikwissenschaftlerin, Innovationsforscherin am AIT Austrian Institute of Technology, Wien), Sillyconductor (Soundkünstler, Bukarest), Luisa Ziaja (Kuratorin)

„Was Utopie ist, als was Utopie vorgestellt werden kann, ja, das ist die Veränderung des Ganzen. Mir will es so vorkommen, als ob das, was subjektiv, dem Bewusstsein nach, den Menschen abhanden gekommen ist, die Fähigkeit ist, das Ganze sich vorzustellen als etwas, was völlig anders sein könnte. Dass die Menschen vereidigt sind auf die Welt, wie sie ist“. (Theodor W. Adorno, 1964).

Utopisches Denken seit der Antike steckt uns mentalitätsgeschichtlich in den Knochen. Gescheiterte Utopien des 20. Jahrhunderts mit ihren Macht- und Kontrollfantasien geistern als Wiedergänger durch heutige Politik. Gegenläufig dazu regt sich ein utopisches Denken, das Abstand nimmt von top down implementierten Total-Entwürfen und der naturvergessenen Hybris des Träumens vom Neuen Menschen.

Der knapp zweistündige Abend besteht aus einer Performance des bildenden Künstlers Ben G. Fodor mit der Schauspielerin Gerti Drassl; visuellen Arbeiten von Fodor; Textbausteinen von Platon über Jewgenij Samjatin bis Michel Serres, u.a. mit den Stimmen von Karl Markovics und Christiane von Poelnitz, auf Basis eines Ö1-Kunstradio-Stücks von Dorothee Frank. Nach einer Gesprächsrunde mit Gerti Drassl, Ben G. Fodor und der Innovationsforscherin Petra Schaper-Rinkel folgt als „Chillout“ im Foyer eine Soundperformance von Sillyconductor auf dem Bösendorfer-Flügel, den der Architekt Karl Schwanzer Anfang der 1960er-Jahre für das Museum entworfen hat.


#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung erforderlich.


In Kooperation mit Ö1, Kunstradio und Rumänisches Kulturinstitut Wien.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program
14.00 - 21.00
GEMEINSAME WAGNISSE

Reinventing Utopian Thinking

Foyer, Blickle KinoBelvedere
Veranstaltung kostenlos
Begrüßung und Einführung
Luisa Ziaja und Claudia Slanar

14.30-15.30 Filmvorführung
Christoph Draeger / Heidrun Holzfeind, The Auroville Archives, A/CH 2017, 12 Min., What is Auroville? A/CH 2017, 50 Min., jeweils Englisch, Französisch, Deutsch mit engl. UT

15.30-16.00 Vortrag
Elke Rauth, DemocraCity. Die radikal demokratische Stadt als konkrete Utopie

16.00-16.45 Gespräch
mit Christoph Draeger und Elke Rauth moderiert von Claudia Slanar

17.30-18.30 Vortrag
Oliver Marchart, Zeitschleifen. Zu Pre-enactments und realen Utopien
moderiert von Luisa Ziaja

19.00-21.00 Vorträge
Ulrike Guérot, Die Europäische Republik als postnationale politische Utopie
und
Barbara Blaha, Utopie und Macht
Im Anschluss Gespräch moderiert von Klaus Webhofer (angefragt)


#JointVentures21


Aufgrund begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung erforderlich.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Public Program