Dauerausstellung

Mittelalter virtuell

Neuer Blick auf alte Kunst

Es ist die erste rein digitale Ausstellung des Belvedere: Das Museum präsentiert das Schaudepot seiner Mittelaltersammlung in den ehemaligen Stallungen von Prinz Eugen in einem virtuellen, interaktiven 3-D-Schauraum. Online-Besucher_innen sind eingeladen, Geheimnisse und Anekdoten einer Sammlung zu entdecken, deren früheste Werke um das Jahr 1200 entstanden sind. Ausgewählte Arbeiten werden vorgestellt, illustriert und erklärt.

Entwickelt wurde das Projekt des Belvedere gemeinsam mit BEKO Engineering & Informatik GmbH und Studierenden der Kunstgeschichte der Universität Wien.

 

 

Prunkstall

 

Das Projektteam

Studierende der Universität Wien
Christina Ehmayer, Laura Gerstmann, Anna Maria Kalt, Katharina Lanzinger, Sali Parsa, Valerie Pauß, Sandra Rindler, Polina Tumanova-Litke
Lehrveranstaltungsleiterin: Elisabeth Sobieczky

Belvedere, Wien
Johanna Aufreiter, Björn Blauensteiner, Christian Huemer, Oliver Khafagi, Susa Wögerbauer

BEKO Engineering & Informatik
Bernhard Sandriester, Marcus Fried

 

Seit 2007 wird ein großer Teil der Mittelaltersammlung des Belvedere im sogenannten Prunkstall präsentiert. Die Räume waren ehemals Stallungen für die Leibpferde von Prinz Eugen von Savoyen. Nach der Neustrukturierung der Sammlung und einer umfangreichen Adaption der Räumlichkeiten wurden in dem neu geschaffenen Schaudepot Schätze aus der Zeit von ca. 1200 bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts gezeigt, darunter Highlights wie die Fürstenfiguren vom Wiener Stephansdom (Leihgaben des Wien Museums), das sogenannte Pretschlaipfer-Triptychon des Meisters von Großgmain oder die Stigmatisation des heiligen Franziskus von Lucas Cranach dem Älteren.

Derzeit wird der Prunkstall – bis zur Wiedereröffnung des Unteren Belvedere im Jänner 2022 – umfassend modernisiert, er ist daher für Besucher_innen nicht zugänglich. Gemeinsam mit BEKO Engineering & Informatik GmbH entwickelte das Belvedere ein 3-D-Modell des Schaudepots. Studierende der Kunstgeschichte der Universität Wien erstellten vielschichtige Dokumentationen und Videos, in denen die Werke häufig namentlich unbekannter Künstler wie des Meisters der Legendenszenen oder des Meisters der Veitslegende entschlüsselt werden. Streifen Sie virtuell durch den Raum und erfahren Sie mehr über die Schätze aus dem Mittelalter!
Der virtuelle Ausstellungsraum ist hier auf der Website des Belvedere eingebettet, einzelne Werkvideos werden auf YouTube präsentiert.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

Virtueller Rundgang

Impressionen