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title: Nebenerwerb
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**Zeitraum:** Mittwoch, 9. Oktober - Freitag, 11. Oktober - Samstag, 12. Oktober 2019

# Nebenerwerb

© Belvedere, Wien  

Die Veranstaltungsreihe *Gemeinsame Wagnisse* fragt im Jahr 2019 nachdem guten (Zusammen-)Leben. Wie sieht eine solidarisch gelebte Nachbarschaft aus? Wie bleiben Menschen auch in unruhigen Zeiten handlungsfähig? Dafür gibt es ein Forum, in dem sich Künstler\*innen und Kulturarbeiter\*innen, Museumsbesucher\*innen und Flaneur\*innen, Interessierte und Engagierte, Dilettant\*innen und Professionelle austauschen und vernetzen.

Insgesamt vier Samstage sind in diesem Jahr Präsentationen, Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Performances aktueller Themen der Gemeinschaftlichkeit gewidmet. Jedes Mal wird ein lokales Gemeinschaftsprojekt oder das Vorhaben einer lokalen Baugruppe präsentiert. So wird eine spezifische Form der Erfahrung von Inhalt und Gemeinschaftlichkeit geschaffen. Bereits am Freitagabend stimmt ein Filmprogramm im Blickle Kino auf die Themen vom Samstag ein.

[Gemeinsame Wagnisse Programm Oktober 2019](https://www.belvedere.at/sites/default/files/media-directories/Gemeinsame%20Wagnisse%20Programm%20Oktober%202019.pdf)

**Adresse:** Arsenalstraße 1, 1030 Wien

**Anmeldung:** Veranstaltungen kostenlos, Begrenzte Teilnehmer\*innenzahl

**Sprache:** Deutsch, Englisch

**Hashtag:** #JointVentures21 #PublicProgram

**Veranstalter\*innen:** Christiane Erharter, Claudia Slanar (Blickle Kino)

## Videos 

## Eröffnung Urbanize! Festival 2019 

![Logo urbanize!](https://www.belvedere.at/sites/default/files/styles/full_content_width_no_crop/public/media-directories/Urbanize_Logo_blk_72dpiRGB.jpg.webp?itok=Q9PGGLri)

Auf der Suche nach dem „Menschenrecht Wohnen“. Große Zehn-Jahre-  
Eröffnungssause mit dem Institut für Alltagsforschung und vielem mehr.

[www.urbanize.at](https://urbanize.at/)

## Wie wollen wir leben? 

![Personen zeichnet auf einem Holzbrett — Wim, Von hier aus, 2015, Foto: Katharina Lampert, Johanna Kirsch](https://www.belvedere.at/sites/default/files/styles/full_content_width_no_crop/public/media-directories/KIRSCH_LAMPERT_VON_HIER_AUS_WIm.jpg.webp?itok=hv41gAcU)

*VON HIER AUS (Beyond Elsewhere)*  
Katharina Lampert, Johanna Kirsch, A/F/P 2015, 89 Min., Omd/eU

Johanna Kirsch und Katharina Lampert sind mit den 1968er-Idealen ihrer Eltern aufgewachsen – mit bunten Wollpullovern, Gesundheitssandalen, Demos und dem Gedanken, die Welt zu verändern. Was damals noch unverstanden blieb, wird später zur Sehnsucht: „Ein Haus auf dem Land – das wär’s! Gemeinsam Gemüse anpflanzen, alles Mögliche einkochen, entschleunigen und am Abend ins Feuer schauen. Aussteigen – eine romantische Fantasie. Die Frage unserer Eltern ‚Wie wollen wir leben?‘ ist klammheimlich zu unserer geworden und hat neue Fragen produziert.“ So lautet der Auftakt zum Film, und die Suche nach dem guten Leben führt die Filmemacherinnen zu Kooperativen und Aussteiger\*innen in die Steiermark, nach Frankreich und nach Portugal. Porträtiert werden drei Menschen mit alternativen Lebenskonzepten, die sich jeweils auf ihre eigene Weise für ein anderes Leben entschieden haben.

Im Anschluss finden ein Publikumsgespräch mit den Filmemacherinnen  
sowie eine Diskussion mit Vertreter\*innen der Kooperative Wieserhoisl  
aus Deutschlandsberg und Partizipationsexpertin Martina Handler zu  
Fragen nach dem guten Leben für alle, gemeinschaftlichen Wohn- und  
Lebensformen und der Bedeutung von Nebenerwerb statt.

## Nebenerwerb 

![Gabelstapler trägt große Holzkiste mit einer Frau — Gabriele Sturm, Intelligente Standortlogistik, Foto: Simon Hanzer](https://www.belvedere.at/sites/default/files/styles/full_content_width_no_crop/public/media-directories/Gabriele%20Sturm%20-%20intelligente%20Standortlogistik%20DSC04200%20K1.jpg.webp?itok=2U0r7fWW)

Nach einer Präsentation des Werkstätten- und Wohnprojekts SchloR hält Hubert de Foresta, Botaniker und Spezialist für tropische Waldökologie aus Montpellier, einen Vortrag über die Bedeutung von Nichtholzprodukten aus dem Wald zur Generierung eines (Neben-)Einkommens in Indonesien, Guinea, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause sprechen die Direktorin des Kunsthauses Graz Barbara Steiner und die Künstlerin Johanna Kandl über das Pechen und die Harzgewinnung als Nebenerwerb. Darauf folgen Präsentationen des Künstlers Martin Piaček aus Bratislava, der als künstlerisches Forschungsprojekt und im Nebenerwerb einen Obstanger und eine Dörrobstanlage in Rajka (Ungarn) betreibt, und der Kuratorin Katalin Erdődi aus Wien, die gemeinsam mit der Künstlerin Antje Schiffers aus Berlin deren Langzeitprojekt *Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleiben* für Ungarn adaptiert und dort umgesetzt hat.

Den Tag beschließen wir mit einer Präsentation der Künstlerin und Unternehmerin Gabriele Sturm, die eine Handelsplattform gegründet hat.

**Programm**

### XXXX, 11.00 XXXX

**Präsentation**

Gemeinschaftsprojekt SchloR in Kooperation mit urbanize! Festival 2019

### XXXX, 12.00 XXXX

**Vortrag zu Nichtholzproduktion**

Hubert de Foresta

(Montpellier)

### XXXX, 13.00 XXXX

**Gemeinsame Mittagspause**

### XXXX, 14.00 XXXX

**Künstlerinnengespräch**

Johanna Kandl

(Wien)

Barbara Steiner

(Graz)

### XXXX, 15.00 XXXX

**Präsentation**

Martin Piaček

(Bratislava und Rajka)

### XXXX, 16.00 XXXX

**Präsentation**

Katalin Erdődi

(Wien)

Antje Schiffers

(Berlin)

### XXXX, 17.00 XXXX

**Präsentation**

Gabriele Sturm

(Wien)

*handelsplattform nordwestbahnhof mit beschränkter haftung*

### XXXX, 18.00 XXXX

Ausklang und Beisammensein mit Musik vom Karl Schwanzer Klavier
