Donnerstag, 1. Jänner - Donnerstag, 31. Dezember 2026
Public Program 2026
Eintritt frei!
Kuratiert von Christiane Erharter.
Adresse
Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Termine
1. Jänner 2026 bis
31. Dezember 2026
Anmeldung
Veranstaltungen kostenlos
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Anmeldung erforderlich
Organisatorin
Christiane Erharter
Sprache
Deutsch, EnglischHashtag
#JointVentures21 #PublicProgramProgramm
10. März
17:00 - 20:00
Public Program: Poetik der KI – Arbeit, Familie, Sorge
Lesung, Gesang und Diskussion über die Entanglements zwischen Literatur, Medien, Stimme(n) und Gender.
Warum lohnt es sich, die Welt in ihren Verknüpfungen, Gegensätzen, Konflikten, Verschachtelungen und Verflechtungen (Entanglements) zu verstehen? Wie können die Praktiken, die Forschung ermöglichen, reflektiert werden? Woraus bestehen die Entanglements zwischen Literatur, Medien, Stimme und Gender? Diesen Fragen geht die Veranstaltung in Kooperation mit der Doc-School der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien nach.
Die Autorin Josefine Soppa (Berlin) liest aus ihrem Text „Klick Klack, der Bergfrau erwacht“. Der Chor der Statistik (Berlin) bringt unter der Leitung Musikerin und Regisseurin Bernadette La Hengst Gedichte über KI, Arbeit und Sorge zur Aufführung. Darauf folgt eine Podiumsdiskussion zu postdigitalen und postautonomen ästhetischen Kooperationen mit Hanna Hamel (TU Berlin) und Medienwissenschafterinnen des TFM-Instituts der Universität Wien.
Josefine Soppa, geboren 1988 in Oberhausen, lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr Debütroman „Mirmar“ (2023) beschäftigt sich mit den prekären Bedingungen unserer Arbeitswelt. Im März 2025 wurde sie für ihren Essay Klick Klack, der Bergfrau erwacht mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis 2025 für gesellschaftskritische Texte ausgezeichnet. In dem Text reflektiert Josefine Soppa darüber, wie sich die Belastungen der kapitalistischen Arbeitswelt in unsere Körper einschreiben, und setzt Arbeit und Erschöpfung in eindringlicher Weise in Bezug zu Sprachverlust, KI-basierter Sprachgenerierung, Krankheit und Pflege.
Bernadette La Hengst lebt als Musikerin und Theaterregisseurin in Berlin. Ihre Musik bewegt sich in den Genres Pop und Elektro-Pop. Bekannt wurde sie als Sängerin und Gitarristin der 1990 in Hamburg gegründeten Band Die Braut haut ins Auge, eine der wenigen ausschließlich weiblich besetzten Bands der Hamburger Schule.
Im Frühsommer 2019 gründete Bernadette La Hengst gemeinsam mit der Initiative Raumlabor Kunstprojekt Berlin den Chor der Statistik, um dem Veränderungsprozess rund um das Haus der Statistik (HdS) in Berlin eine Stimme zu geben. Gemeinsam singen und schreiben die Teilnehmer*innen utopische Lieder über die Zukunft der Stadt, über Nachbarschaft und die Umgebung rund um das HdS. Mittlerweile ist der Chor auf über hundert Mitglieder angewachsen. Eine Delegation mit sechzig Mitgliedern wird in Wien auftreten.
In Kooperation mit der Doc-School der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Sektion „Globale Verflechtungen und ihre Narrative“ und tfm - Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien.
26. März
19:00 - 21:00
Community Outreach: Collective Radical Crafting
Anlässlich der Ausstellung Feminist Futures Forever startet gemeinsam mit einer interessierten queer-feministischen Öffentlichkeit ein Collective Radical Crafting-Projekt. In den nächsten Monaten nehmen wir die Räume des Belvedere 21mit kollektiven Handarbeitstechniken und queer-feministischen Botschaften ein.
Wir wollen uns austauschen und diskutieren, während wir gemeinsam häkeln und stricken. Wolle, Garne, Häkelnadeln, Stricknadeln, Strickliesel und Anleitungen stehen bereit. Eine Vorkenntnis der Techniken ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
26. April
15:00 - 18:00
Community Outreach: Chor der schönen Aussichten
Du hast Freude am Singen und möchtest gemeinsam mit anderen deine Stimme erheben? Dann komm vorbei und sing mit im Chor der schönen Aussichten!
Unter der Leitung der Musikerin und Regisseurin Bernadette La Hengst entsteht der Chor der schönen Aussichten – ein Chor, bei dem alle mitsingen können. In offenen Proben und Workshops werden die Songtexte gemeinschaftlich entwickelt. Diese werden von La Hengst in eine Komposition übertragen, die anschließend einstudiert und aufgeführt wird. So entstehen Lieder über „schöne Aussichten“ und das gute Leben.
Bernadette La Hengst lebt als Musikerin und Theaterregisseurin in Berlin. Ihre Musik bewegt sich in den Genres Pop und Electro-Pop. Sie wurde als Sängerin und Gitarristin der 1990 in Hamburg gegründeten Band Die Braut haut ins Auge bekannt, die zu den wenigen ausschließlich weiblich besetzten Bands der sogenannten Hamburger Schule zählt.
Im Frühsommer 2019 gründete sie gemeinsam mit der Initiative Raumlabor Berlin das Kunstprojekt Chor der Statistik, um dem Veränderungsprozess rund um das Haus der Statistik (HdS) in Berlin eine Stimme zu geben.
Weitere Termine
DO, 14.5. / 15–18 Uhr
FR, 10.7. / 16–18 Uhr