Über uns

Das Belvedere – ein Museum von Weltrang, Vermittler von Geschichte und Schauplatz zeitgenössischer Kunst, Barockjuwel, digitaler Player und ökologisch bewusst: a museum that matters. Erfahren Sie hier, wofür das Museum steht.

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Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

Belvedere: A museum that matters

Bewahrung des Erbes und Lust am Aufbruch zu Neuem.

Das Belvedere ist Weltkulturerbe, Barockjuwel und Ort des österreichischen Staatsvertrags. Eines der ältesten Museen der Welt und gleichzeitig Schauplatz der zeitgenössischen Kunst. Als eine der größten Kultureinrichtungen des Landes und Wahrzeichen Österreichs stehen wir vor der Herausforderung, uns im Spannungsfeld von kulturellem, wissenschaftlichem Anspruch, Bindung der lokalen Bevölkerung und Tourismus zu entwickeln. Mit dem Auftrag zur Bewahrung und der Lust am Aufbruch zu Neuem. Als Vermittler der Geschichte und als unbequemer Fragensteller an die Gegenwart. Als Kultur-Ort des Landes von internationalem Rang und im transnationalen digitalen Raum.

Das Belvedere ist ein Museum, das betrifft, ein Museum von Belang.

A museum that matters. Ein Museum von Belang ist in den Köpfen und Herzen der Menschen präsent. Es ist ein Orientierungspunkt in einer unübersichtlichen Gegenwart. Es gibt Halt als historische Konstante, als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist unabhängig. Es versteht sich als lernende und lehrende Organisation. Ein Museum von Belang zeigt Haltung in Fragen der Zeit und der Gesellschaftspolitik. Es erhebt seine Stimme für die Kunst und ihr demokratisierendes Potenzial. Es übernimmt Verantwortung in der ökologischen Sorge um den Planeten. Sein Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft fördert soziale Gerechtigkeit, Gleichstellung und Diversität. Seine Haltung gibt Beispiel, seine Stimme wird gehört.

Kunst ist für alle.

Kultur ist kein Luxus für eine vermeintliche Elite, sondern Grundlage einer freien Gesellschaft. Unsere Ausstellungen, Bildungsprogramme, Veranstaltungen und digitalen Angebote richten sich an jede*n, an eine breite, diverse Öffentlichkeit. Mit lebensnahen Themen und aktuellen Fragestellungen kommunizieren wir glaubwürdig, verständlich und dialogorientiert. Für unsere Besucher*innen eröffnen sich neue Sichtweisen und Handlungsspielräume. Sie verlassen das Museum reicher, als sie es betreten haben.

Das Belvedere ist ein Ort der Begegnung.

Wir sind neugierig auf die Wirkung unserer Arbeit und lernen von Besucher*innen und unterschiedlichen Communitys. Wir schaffen einen Rahmen für die Begegnung von Menschen. Die Diversität der Bevölkerung und die Internationalität der Besucher*innen spiegeln sich in Ausstellungen, Themen und Programmen sowie im Belvedere-Team, in dem uns die gleiche Wertschätzung für alle Tätigkeiten leitet.

Kunst, Forschung und Bildung sind unsere Kernaufgaben.

Die Sammlung ist der Nukleus unserer Arbeit. Unsere Aufgabe ist die Übersetzung historischer Kunst in die Gegenwart, indem wir jedes Kunstwerk als Ausdruck wacher, gestaltender Zeitgenossenschaft erkennen und vermitteln. Die Kollaboration mit zeitgenössischen Künstler*innen ist geprägt von Respekt und Anerkennung und unserer Verpflichtung, deren Werk bestmöglich zu vermitteln. Als Wissenschaftler*innen agieren wir in Netzwerken. Wir teilen unser Wissen, stellen Forschungsergebnisse offen zur Diskussion und lernen aus dem Austausch.

Gleichstellung und Diversität

 

Zwei Figuren
Maria Lassnig, Zwei Figuren, undatiert
Artothek des Bundes, Dauerleihgabe im Belvedere, Wien © Maria Lassnig Stiftung / Bildrecht, Wien 2024

Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung von Diversität sind dem Belvedere wichtige Anliegen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sind Frauen, und auch in Führungspositionen auf allen Ebenen ist der weibliche Anteil ausgewogen. 

Wir setzen aber auch weiterhin Maßnahmen für Gleichstellung und Diversität um. Darin und in der Vielfalt sehen wir große Chancen und einen Gewinn für das Museum, dessen Akzeptanz und Wirksamkeit, wie auch für gesellschaftliche Veränderung und einen Wertewandel.

Im Gleichstellungs- und Frauenförderungsplan werden vielfältige Ziele und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, zur Frauenförderung, zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern und zur Förderung von Diversität im Unternehmen festgelegt.

Die Grundprinzipien sind der Schutz der Würde am Arbeitsplatz sowie den Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der dauernd Beschäftigten und die Frauenquote in leitenden Positionen bei mindestens 50 % zu halten. Im Falle einer Unterrepräsentation ist das Ziel, diese Quote zu erreichen.

Weitere Vorhaben sind u. a. die Förderung einer aktiven Gleichbehandlungspolitik, die Senkung des Gender-Pay-Gap, die Förderung von Diversität (z. B. mittels umfassender Schulungen aller Personen im Unternehmen), die Akzeptanz der Inanspruchnahme von Elternkarenzzeiten aller Mitarbeiter*innen sowie die grundsätzliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Im Bundesgleichbehandlungsgesetz und im Bundesmuseen-Gesetz sind die gesetzlichen Grundlagen verankert.

equalitA Gütesiegel

Als österreichisches Bundesmuseum und eine der größten Kultureinrichtungen des Landes stehen wir für Fairness, Chancengleichheit und Vielfalt. Daher freuen wir uns besonders, dass unsere Bemühungen honoriert und wir am 23. April 2024 vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft mit dem equalitA Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

equalitA – das Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung – wird an Unternehmen vergeben, die für Geschlechtergerechtigkeit innerhalb des Betriebs sorgen, Frauenkarrieren fördern und damit sowohl im eigenen Unternehmen als auch darüber hinaus die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern unterstützen und sichtbar machen.

equalitA Logo