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Screening: Iliggocene – The Age of Dizziness

Ist der Blick in den Abgrund nur destruktiv? Was uns ins Schwanken bringt, kann auch neue Gedanken anregen. Iliggocene - The Age of Dizziness untersucht den Taumel als Zustand der Unvorhersehbarkeit und der Unsicherheit mittels Ausstellungen, Screenings, Literatur, Performances und Gesprächen. Welche Formen des künstlerischen und kritischen Denkens, welche Netzwerke und Allianzen, welches (künstlerische) Vokabular werden dabei relevant? Der Taumel ist aber nicht nur ein theoretisches oder kuratorisches Konzept, sondern auch eine körperliche Erfahrung, die wir alle kennen.

Iliggocene - The Age of Dizziness ist ein Projekt von Ruth Anderwald, Sergio Edelsztein und Leonhard Grond, das sich mit der künstlerischen, kuratorischen und wissenschaftlichen Erforschung des Taumels als conditio humana beschäftigt und durch ausgewählte Arbeiten aus dem Ursula Blickle Video Archiv (Research Center, Belvedere) ergänzt wird. Das Archiv umfasst heute rund 3000 Kopien von Videoarbeiten internationaler und österreichischer Künstler*innen und legt einen Schwerpunkt auf grenzüberschreitende künstlerische Ansätze zwischen Videokunst, Performance und experimentellem Film.
 

PROGRAMM
Edgar Honetschläger, HCN Miau, 1996, 00:37 Min. 
Liv Schulman, Un círculo que se fue rodando, 2024, 34:45 Min. 
Hans Schabus, Echo, 2009, 3:51 Min. 
Dimitri Venkov, The Hymns of Muscovy, 2017, 14:24 Min.

Vor dem Screening wird Anna Kim aus dem Buch „Der Abgrund braucht“ (2026, Autor*innen: Ruth Anderwald, Leonhard Grond, Anna Kim) vorlesen.

 

 

Teilnahme kostenlos
Die Teilnahme im Blickle Kino ist nur mit kostenlosem Veranstaltungsticket möglich.
 

 

Blickle Kino
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Belvedere 21 | B21
Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Blickle Kino

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