Bilder, Worte, Dinge
Auf den Spuren der Erinnerung in „Erna Rosenstein. Jenseits der Stille“
Wie lassen sich Erinnerungen, Erfahrungen und Verluste künstlerisch ausdrücken? Die polnische Künstlerin Erna Rosenstein (1913–2004) fand dafür über sechs Jahrzehnte hinweg immer neue Formen: in Gemälden, Zeichnungen, Gedichten und Assemblagen aus Alltagsgegenständen. Ihre Erfahrungen während der Shoah und die politischen Entwicklungen der Nachkriegszeit hinterließen Spuren in ihrem Werk, das sich einfachen kunsthistorischen Einordnungen entzieht.
Lisa Ebner-Kollmann
Im Ausstellungsvideo führt Kuratorin Stephanie Auer durch Erna Rosenstein. Jenseits der Stille im Unteren Belvedere. Anhand ausgewählter Werke gibt sie Einblicke in das Schaffen einer zentralen Vertreterin der polnischen Nachkriegsavantgarde und zeigt, wie vielfältig ihre Themen und künstlerischen Ausdrucksformen sind.
Video
Katharina Scheitz
David Zuderstorfer
Gabriel Krajanek
Stephanie Auer