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Nach der Natur gemalt (bis 06/2026)

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PROGRAMM
 

Themenbezogenes Vermittlungsangebot für Kindergarten und alle Schulstufen 

 

Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Maler*innen der Biedermeierzeit. Er ist ein scharfer Beobachter seiner Umgebung und des Alltagslebens. Was seine Werke so besonders macht, sind die Detailtreue, die natürliche Lichtführung und die realistische Darstellung der Motive. Die Ausstellung ermöglicht, Waldmüllers Beschäftigung mit der Landschaft im Wiener Prater, im Salzkammergut, in Italien und im Wienerwald nachzuspüren. In einem gemeinsamen Rundgang nähern wir uns Waldmüllers Werk unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten.


Reale Landschaften malen
Waldmüller vermittelt in seinen Bildern die Sehnsucht der Menschen nach der Natur. Er erhebt reale Landschaften zum Bildthema und ist deshalb mit Leinwand, Staffelei und Ölfarbe draußen unterwegs. Im Museumskoffer finden wir alle Materialien, die ein*e Künstler*in zum Malen braucht. Die Schüler*innen besprechen, was heute nötig ist, um ein Bild von der Natur zu machen, und vergleichen dies mit der Situation vor rund 200 Jahren. 


Natur als Kulisse für Selbstinszenierung
In seinem Selbstporträt stellt sich Waldmüller nicht in klassischer Malerpose mit Pinsel und Palette dar, sondern modisch gekleidet im Freien vor der heimatlichen Landschaft. Aber warum ist die Natur in den Porträts des 19. Jahrhunderts so wichtig? Die Schüler*innen wählen in Kleingruppen Werke aus und untersuchen sie hinsichtlich Kleidung, Accessoires und Hintergrund. Anschließend gestalten sie eigene Postkarten mit sich selbst vor ihrer Lieblingslandschaft. 


Der Mensch und die wilde Natur
Zu Waldmüllers Repertoire zählt auch die Darstellung der sogenannten „wilden“ Natur. Der Mensch ist darin nicht zu sehen. Zu Fuß oder auf Sesseln getragen erreichen vornehme Städter*innen damals diese Naturschauplätze, um den perfekten Blick darauf werfen zu können. Welche Verhaltensregeln gibt es in der Natur, und warum? Welche Folgen hat der Tourismus für die Natur – damals und heute? Wir machen uns Gedanken über das Ökosystem Wald und seine Rolle für das Klima. Dazu vergleichen wir Landschaften in Waldmüllers Gemälden mit aktuellen Abbildungen dieser Orte.


Jedes Thema wird altersgerecht für Kinder und Jugendliche vermittelt. Alle Gespräche und kreativen Übungen finden vor Originalen statt und sind von Kunstwerken inspiriert. 


Vermittlungstools erarbeitet von Yannick Steiner und Barbara Lenz. 
 

 

 

Für Kindergruppen und Schulklassen öffnen wir das Museum schon früher! Bucht euer Vermittlungsprogramm vor den regulären Öffnungszeiten.
 

 

 

Bitte findet euch 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am jeweiligen Treffpunkt ein.

 

 

 

 

Zum Download: Unterrichtsmaterialien Die Reihe Kunst Perspektive setzt kreative Impulse!  

Ferdinand Georg Waldmüller, Die Ruine Liechtenstein bei Mödling, 1848
Ferdinand Georg Waldmüller, Die Ruine Liechtenstein bei Mödling, 1848
Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll
Veranstaltungstickets
inkl. Eintrittsticket
Pädagog*innen
€ 0,00
90 Min pP
€ 4,50
Unteres Belvedere | UB
Rennweg 6, 1030 Wien
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