Asta Gröting, Things, 2018, Videostill, 4K UHD-Video mit Ton, 6:32 min

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CARLONE CONTEMPORARY: Asta Gröting

Things

In Asta Grötings Videoarbeit Things (2018) ist die Schwerkraft aufgehoben: In Zeitlupe fliegen organische und anorganische Objekte einem tiefblauen Sommerhimmel entgegen. Mit jedem Flugkörper entfaltet der Ablauf einen größeren Sog. Während man die groteske Verformung der Wurfobjekte studiert, steigt die Spannung auf das Erscheinen des nächsten Dings. 

Kuratiert von Stella Rollig.
Assistenzkuratorin: Johanna Hofer

#CarloneContemporary

Impressionen

Biografie

Asta Gröting schafft Werke, die von den Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Dingen handeln. In ihren Skulpturen, Videos und Performances findet sie Formen, um das für das bloße Auge nicht Sichtbare im Sozialen und Psychologischen zu zeigen. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen die innere Stimme, der Raum zwischen Liebenden, das Verdauungssystem oder das Innere von Einschusslöchern aus dem Zweiten Weltkrieg.

Einzelausstellungen (Auswahl): Städel Museum, Frankfurt a. M.; Centre Pasquart, Biel/Bienne; KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin; ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe; Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.), Berlin; Lentos Kunstmuseum Linz; Henry Moore Institute, Leeds; MARTa Herford. Darüber hinaus nahm sie an zahlreichen internationalen Großausstellungen teil (Auswahl): Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris; Fundación Juan March, Madrid; James-Simon-Galerie, Staatliche Museen zu Berlin; Kunsthalle Bielefeld; 22. Bienal de São Paulo; 8. und 14. Biennale of Sydney; 44. Biennale di Venezia.

Werke von Asta Gröting befinden sich u. a. in den Sammlungen des Städel Museum, Frankfurt a. M., des Museum Ludwig, Köln, des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, und des Centre Pompidou, Paris.

 

 

Asta Gröting
Foto: Jennifer Endom © 2026 Asta Gröting / Bildrecht, Wien

 

CARLONE CONTEMPORARY

In der Reihe CARLONE CONTEMPORARY werden halbjährlich im Carlone-Saal des Oberen Belvedere zeitgenössische Werke präsentiert. Die Künstler*innen nehmen Bezug auf das barocke Bildprogramm der Fresken im Saal und schlagen eine Brücke von der antiken Götterwelt Apolls und Dianas in die Gegenwart.