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Den Belvedere Garten spielerisch entdecken

The Fantastic Palastics: Garden Game im Überblick

Tipps
28.04.2026
2 Min. lesen

 

Der barocke Garten des Belvedere gehört zu den bekanntesten Grünanlagen Wiens und ist ein beliebter Ort für Spaziergänge, Ausblicke und kleine Pausen zwischen Museumsbesuchen.

Was viele nicht wissen: Der Garten lässt sich auch spielerisch entdecken – mit einem Augmented-Reality-Game, das Geschichte und Gegenwart verbindet.

 

 

Text

Lisa Ebner-Kollmann

Photos

Belvedere, Wien

Wer mit Kindern unterwegs ist, kennt die Frage: „Und was machen wir jetzt?“

Die Antwort liegt oft näher, als man denkt: Mit dem Fantastic Palastics: Garden Game wird der Belvedere Garten zum Spielraum und ein Besuch schnell zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise.

 

Was ist The Fantastic Palastics: Garden Game?

Mit dem Fantastic Palastics: Garden Game lässt sich der Belvedere Garten spielerisch erkunden: Ausgestattet mit dem eigenen Smartphone begeben sich Kinder und Familien auf eine interaktive Entdeckungstour.

Begleitet von einer 3D-animierten Sphinx erkunden die Spieler*innen das Gelände und stoßen dabei auf digital animierte Tierfiguren, die über das Handy sichtbar werden. Sie greifen die Geschichte des Gartens auf, der im 18. Jahrhundert als Menagerie – also eine Art Zoo – genutzt wurde.

Ziel ist es, die Tiere zu finden, mit ihnen zu interagieren und sie „fit für die Zukunft“ zu machen: spielerisch, intuitiv und ohne Vorwissen.

 

© David Payr / Belvedere, Wien

 

Wie funktioniert das?

Der Einstieg ins Spiel ist bewusst unkompliziert gehalten: Gestartet wird direkt im Garten über einen QR-Code. Ein Download ist nicht nötig, da das Game webbasiert funktioniert. Alles, was Sie brauchen, ist ein eigenes Smartphone und eine Internetverbindung.

Das Spiel lässt sich flexibel in den Besuch integrieren – ob als eigener Programmpunkt oder als spielerische Ergänzung zum Spaziergang durch die Anlage.

 

 

 

Gut zu wissen:
Das Game ist ortsgebunden und funktioniert ausschließlich im Belvedere Garten. Gespielt wird direkt vor Ort.

© Ouriel Morgensztern / Belvedere, Wien

 

 

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Das Garden Game lässt sich gut an den eigenen Rhythmus anpassen und flexibel in den Besuch integrieren.

Viele Familien spielen etwa 30 bis 60 Minuten, je nachdem, wie intensiv sie die einzelnen Stationen erkunden. Da es keine feste Reihenfolge oder Zeitvorgabe gibt, kann das Spiel jederzeit unterbrochen oder fortgesetzt werden. 

 

Für wen eignet sich das Game besonders?

Das Spiel richtet sich vor allem an Familien und ist für Kinder ab etwa acht Jahren konzipiert. Es lässt sich aber ebenso von allen entdecken, die den Belvedere Garten aktiv und auf eine etwas andere Weise erleben möchten.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Wissen oder Vorbereitung, sondern Neugier, Bewegung und die Freude am Entdecken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Einstieg gelingt intuitiv.


Museum und Games – passt das zusammen?

Museen sind längst nicht mehr nur Orte des Betrachtens. Formate wie das Garden Game laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: zu suchen, auszuprobieren und eigene Wege durch einen Ort zu finden.

 

Gerade für jüngere Besucher*innen entsteht so ein Zugang, der stärker auf eigenes Entdecken setzt. Inhalte werden dabei nicht vorgegeben, sondern können individuell erschlossen werden, im eigenen Tempo und nach eigenem Interesse.

 

Und danach? Einfach weiter entdecken

Das Garden Game ist kein abgeschlossenes Programm, sondern Teil des Besuchs und eine Einladung, den Garten neu zu entdecken.


Wer danach noch weiter erkunden möchte, kann das Spielerlebnis im Oberen Belvedere fortsetzen: Mit Fantastic Palastics: Mission Museum wird auch der Ausstellungsraum zum Spielraum.

Oder man bleibt einfach noch ein wenig im Park – ohne Spiel, dafür mit Zeit. Für den Garten und eine kleine Auszeit zwischendurch.